Ausbildung zum/zur Altenpfleger/-in

Berufsfachschule für Altenpflege/-hilfe Weißenburg

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Tag der offenen Tür auf der Wülzburg wartet mit Premiere auf

Mit einer Premiere hat der Tag der offenen Tür des Berufsbildungszentrums Weißenburg vergangenen Freitag Besucherinnen und Besucher auf die Wülzburg gelockt: Erstmals war das interaktive Bienenhaus der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung öffentlich zugänglich. In dem umgebauten Bauwagen konnten die Gäste alles rund um das Insekt entdecken. Die Berufsfachschule für Kinderpflege hatte wieder Kindergartenkinder aus der Region eingeladen, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. In den Räumen der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe testeten die Gäste mithilfe eines Alters-Simulationsanzugs, wie sich die Sinneswahrnehmung im Alter verändert. Trotz des kühlen Wetters folgten zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Einladung auf die Wülzburg.

„Mir ist wichtig, dass man Natur erlebbar macht“, sagte Lehrerin und Kräuterpädagogin Anna-Maria Rupp. Sie hatte die Idee für das interaktive Bienenhaus. Mithilfe von Spenden hat ein Schreiner nach ihren Plänen einen Bauwagen zum Bienenhotel umgebaut. 30 Stationen laden hier jetzt zum Anfassen und Ausprobieren ein. Schülerin Melanie Pfahler begleitete die Besucherinnen und Besucher auf ihrer Entdeckungsreise. Besonders gut kam das „Bienotop“ an: „Bienen können ein Drittel ihres Gewichts transportieren“, erzählte Rupp. Um zu erfahren, wie viel das ist, konnte man sich wiegen, anschließend ein Drittel des eigenen Gewichts berechnen und dieses dann in Form von Wasserflaschen ein Stück weit tragen. „Das war natürlich vor allem für die großen Jungs spannend“, sagte Rupp.

Pflege spricht alle Sinne an

Ums Spüren ging es auch bei den Angeboten der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Neben der Blutdruck-Mess-Station und dem Alters-Simulationsanzug warteten die Auszubildenden mit einer Wellness-Oase auf. Gedimmtes Licht, sanfte Musik und angenehmer Duft empfingen die Gäste hier. Was nach reinem Vergnügen klingt, hat einen fachlichen Hintergrund, erzählte Sebastian Jepp. Der 24-Jährige absolviert gerade die Ausbildung zum Pflegefachhelfer. „In der Pflege müssen wir alle Sinne ansprechen“, erklärte er. Was in der Wellness-Oase stattfinde, sei Teil der sogenannten basalen Stimulation. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Christina Schuster und weiteren Auszubildenden bot er Handmassagen an.

Die Auszubildenden der Berufsfachschule für Kinderpflege hatten sich diesmal Aktionen rund um das Thema Teilhabe ausgedacht. „Unsere Schüler haben selbst die Ideen für die pädagogischen Angebote entwickelt“, erzählte Schulleiter Bernd Potthast. Im Mittelpunkt stand dabei, Kinder zu ermutigen, sich etwas zu trauen. Jungen und Mädchen aus mehreren Kindergärten aus dem Landkreis konnten unter anderem eine Reise ins Weltall unternehmen, eine Geistergeschichte hören oder sich spielerisch mit Verkehrsregeln auseinandersetzen. Für die Auszubildenden sei das sehr lehrreich, so Potthast. Können sie doch dasselbe Angebot mit verschiedenen Gruppen ausprobieren und so lernen, wie unterschiedlich Kinder darauf reagieren. Nachmittags kamen rund 50 ehemalige Schülerinnen und Schüler, um sich auszutauschen.

Text: Andrea Wismath

Foto: Andrea Wismath Foto: Andrea Wismath

Tag der offenen Tür auf der Wülzburg wartet mit Premiere auf

Mit einer Premiere hat der Tag der offenen Tür des Berufsbildungszentrums Weißenburg vergangenen Freitag Besucherinnen und Besucher auf die Wülzburg gelockt: Erstmals war das interaktive Bienenhaus der Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung öffentlich zugänglich. In dem umgebauten Bauwagen konnten die Gäste alles rund um das Insekt entdecken. Die Berufsfachschule für Kinderpflege hatte wieder Kindergartenkinder aus der Region eingeladen, an verschiedenen Workshops teilzunehmen. In den Räumen der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe testeten die Gäste mithilfe eines Alters-Simulationsanzugs, wie sich die Sinneswahrnehmung im Alter verändert. Trotz des kühlen Wetters folgten zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Einladung auf die Wülzburg.

„Mir ist wichtig, dass man Natur erlebbar macht“, sagte Lehrerin und Kräuterpädagogin Anna-Maria Rupp. Sie hatte die Idee für das interaktive Bienenhaus. Mithilfe von Spenden hat ein Schreiner nach ihren Plänen einen Bauwagen zum Bienenhotel umgebaut. 30 Stationen laden hier jetzt zum Anfassen und Ausprobieren ein. Schülerin Melanie Pfahler begleitete die Besucherinnen und Besucher auf ihrer Entdeckungsreise. Besonders gut kam das „Bienotop“ an: „Bienen können ein Drittel ihres Gewichts transportieren“, erzählte Rupp. Um zu erfahren, wie viel das ist, konnte man sich wiegen, anschließend ein Drittel des eigenen Gewichts berechnen und dieses dann in Form von Wasserflaschen ein Stück weit tragen. „Das war natürlich vor allem für die großen Jungs spannend“, sagte Rupp.

Pflege spricht alle Sinne an

Ums Spüren ging es auch bei den Angeboten der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe. Neben der Blutdruck-Mess-Station und dem Alters-Simulationsanzug warteten die Auszubildenden mit einer Wellness-Oase auf. Gedimmtes Licht, sanfte Musik und angenehmer Duft empfingen die Gäste hier. Was nach reinem Vergnügen klingt, hat einen fachlichen Hintergrund, erzählte Sebastian Jepp. Der 24-Jährige absolviert gerade die Ausbildung zum Pflegefachhelfer. „In der Pflege müssen wir alle Sinne ansprechen“, erklärte er. Was in der Wellness-Oase stattfinde, sei Teil der sogenannten basalen Stimulation. Gemeinsam mit seiner Mitschülerin Christina Schuster und weiteren Auszubildenden bot er Handmassagen an.

Die Auszubildenden der Berufsfachschule für Kinderpflege hatten sich diesmal Aktionen rund um das Thema Teilhabe ausgedacht. „Unsere Schüler haben selbst die Ideen für die pädagogischen Angebote entwickelt“, erzählte Schulleiter Bernd Potthast. Im Mittelpunkt stand dabei, Kinder zu ermutigen, sich etwas zu trauen. Jungen und Mädchen aus mehreren Kindergärten aus dem Landkreis konnten unter anderem eine Reise ins Weltall unternehmen, eine Geistergeschichte hören oder sich spielerisch mit Verkehrsregeln auseinandersetzen. Für die Auszubildenden sei das sehr lehrreich, so Potthast. Können sie doch dasselbe Angebot mit verschiedenen Gruppen ausprobieren und so lernen, wie unterschiedlich Kinder darauf reagieren. Nachmittags kamen rund 50 ehemalige Schülerinnen und Schüler, um sich auszutauschen.

Text: Andrea Wismath

Foto: Andrea Wismath Foto: Andrea Wismath